Dr. med. vet. Friederike Unkel-Mohrmann

Kleintierpraxis Itzehoe

Tiere und Weihnachten



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Gefahren für Tiere an Weihnachten – und wie Frauchen und Herrchen

Bello und Miezi schützen können
 

pfote-klein-transparent  Der Baum:

Weihnachten ohne Baum – unvorstellbar!

Aber: Katzen finden eher, dass endlich der ideale Kletter- und Spielplatz in die gute Stube geholt wurde.

Daher: Stubentiger nicht mit dem Baum alleine lassen, sonst könnte er bei einer genaueren Untersuchung durch Ihren Liebling umstürzen und Schlimmes anrichten.

pfote-klein-transparent  Der Schmuck:

Ein Baum ohne schöne Glaskugeln – auch schwer vorstellbar.

Aber: manche Hunde verwechseln sie mit bunten Bällen und beißen unter Umständen herzhaft in das vermeintliche Spielzeug. Das kann zu schlimmen Verletzungen in Mäulchen und Rachen und – beim Schlucken feiner Splitter – auch im Magen oder Darm führen.

Ein Baum mit Lametta – für manche ein Muss.

Aber: Katzen können die feinen „Spielbänder“ verschlucken, sich dadurch den Darm aufschneiden oder sich vergiften.

Daher auch hier: bitte Stubentiger und –wolf nicht mit dem Baum alleine lassen. Auf Lametta am besten ganz verzichten!

pfote-klein-transparent  Kerzen:

Eigentlich weiß ein Tier instinktiv, dass Kerzen – also Feuer – gefährlich sind. Aber eine flackernde Flamme lädt manchmal so zum Spielen ein, dass alle Vorsicht vergessen wird und es ganz schnell zu bösen Verbrennungen kommen kann.

Also im Interesse von Wohnung und Katze: Kerzen niemals unbeaufsichtigt brennen lassen!

pfote-klein-transparent  Naschkram:

Schokolade macht glücklich, aber nur uns Menschen! Für Hunde sind die Inhaltsstoffe giftig.

Also: wenn, dann nur Hundeschokolade füttern!

pfote-klein-transparent  Das Weihnachtsessen:

Früher bekamen Hund und Katze ihren Futteranteil von des Menschen Tisch. Heute wissen wir, dass Essensreste für unsere Lieblinge sehr ungesund sind. Der verhältnismäßig hohe Salzgehalt der menschlichen Nahrung überfordert die inneren Organe der Tiere.

Gänseknochen – innen hohl – können splittern, sich in den Schlund einspießen oder – wie auch andere Knochen – in Magen oder Darm stecken bleiben.

pfote-klein-transparent  Pflanzen:

Die Blätter des Weihnachtssterns sind für Tiere giftig. Daher sollten sie – wie andere Zimmerpflanzen außer Katzengras auch – möglichst außerhalb der Reichweite unserer tierischen Mitbewohner platziert werden.

Tannenbäume riechen gut, aber die ätherischen Öle der Nadeln können zu Magen-Darm-Reizungen führen, auch wenn die Tiere nur das Wasser trinken, in dem Baum oder Zweige stehen.

pfote-klein-transparent  Geschenkverpackungen:

Die beliebten und hübschen Ringelbänder sind in den Augen einer Katze ideales Spielzeug. Schlimm ist es nur, wenn die Katze den Anfang des Bandes schluckt. Oft kann sie ihn nicht mehr herauswürgen und frisst in ihrer Not alles auf. Ab einer gewissen Länge oder wenn zum Beispiel die Schleife im Magen hängen bleibt, kann es zu einer Darmauffädelung mit Darmverschluss kommen. Die Katzen erbrechen fürchterlich, können keinen Kot mehr absetzen und müssen durch eine Notoperation gerettet werden.

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Wir wünschen all unseren Praxisbesuchern und Ihren Begleitern

eine gefahrlose, ruhige und friedliche Weihnachtszeit!

Ihr Team der Kleintierpraxis Dr. Unkel-Mohrmann

 

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