Dr. med. vet. Friederike Unkel-Mohrmann

Kleintierpraxis Itzehoe

Tiere und Silvester



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silvester-feuerwerk-sterne     Grundsätzliche Tipps für die Silvesternacht     silvester-feuerwerk-sterne
 

Freigängerkatzen müssen ausnahmsweise diesen Tag und diese Nacht drinnen bleiben. Am besten die Samtpfoten schon am Vormittag einsperren, ein gemütliches Plätzchen schaffen und verwöhnen, denn die Knallerei beginnt ja leider nicht erst um Mitternacht. Dann aber gehört kein Tier nach draußen. smiley-nein-kopf-schuettel

Hunde sollten ihr Geschäft schon am früheren Abend erledigen dürfen (denken Sie daran, ängstliche Tiere nicht von der Leine zu lassen) und dann einen ruhigen Platz – am besten mit Musik- oder Fernsehuntermalung – bekommen.

Wichtig ist, dass Hund und Katze, aber auch die kleinen Heimtiere in ihrer vertrauten Umgebung mit vertrauten Personen „feiern“ dürfen. Geschlossene Fenster, zugezogene Vorhänge und vielleicht auch geschlossene Rollläden halten Lichtblitze und die erschreckenden Geräusche wenigstens ein bisschen fern.

Zeigt sich ein Hund ängstlich, so raten wir Ihnen dringend – so hart das ist – ihn zu ignorieren und so zu tun, als wäre alles in Ordnung. Wenn wir nämlich den Angsthasen streicheln, denkt er, wir belohnen ihn für seine Angst. Und das steigert die Angst natürlich. Wenn wir ihm aber das Gefühl geben: „He, hier ist gar nichts los. Kein Grund, sich Sorgen zu machen!“, dann besteht die Chance, dass er alles zwar doof und furchtbar findet, aber nicht mehr so viel Angst hat.

Wir dürfen ihn aber auch nicht bestrafen, denn das bestätigt ihn, genauso wie das Loben, darin, dass er Grund zur Angst hat!

pfote-klein-transparent  Was mache ich mit einem Tier, das einfach Angst hat?

Beruhigungspheromone oder Ergänzungsfuttermittel können ängstlichen Tieren helfen, zu Silvester nicht in Panik zu verfallen. Bitte lassen Sie sich in diesem Fall frühzeitig, also bereits einige Wochen vor Jahresende, beraten!

pfote-klein-transparent  Beruhigungspheromone, was ist das?

Pheromone sind Duftstoffe, ähnlich Hormonen, mit denen die Tiere einer Art untereinander „wortlos“ reden können. Wir alle geben in unterschiedlichen Situationen diese Stoffe ab und beeinflussen dadurch unsere Mitmenschen – so, wie der Hund seinen Mithund beeinflusst.

Man hat festgestellt, dass säugende Hündinnen und Katzen zum Beruhigen ihrer Welpen ganz spezielle Pheromone bilden. Diese wurden „in Flaschen“ gepackt und können als Spray, Zerstäuber oder für Hunde auch in Form von Halsbändern eingesetzt werden.

Sie bewirken keine Dämpfung (Sedierung) der Tiere, sondern eine Steigerung des Wohlbefindens.

Im Gegensatz zu der oft gewünschten Beruhigungspille für die Tiere, haben wir hier keine Nebenwirkungen zu erwarten.

Die chemischen Keulen können zum einen zu so genannten „paradoxen Reaktionen“ führen, das heißt, das Tier rastet plötzlich total aus anstatt ruhiger zu werden. Oder aber die Tiere erscheinen ruhig, bekommen aber alles mit und können sich nur nicht wirklich bewegen – eine furchtbare Vorstellung!

pfote-klein-transparent  Und was machen Ergänzungsfuttermittel?

Hier hat die Pharmaindustrie dieses Mal eine Leihgabe von den Hunde- und Katzenkindern genommen:

Trinken Babys – egal ob Hund, Katze oder Mensch – Milch, so liegen die meisten danach ruhig und schlafen tief und fest. Das liegt aber nicht (nur) am vollen Magen, sondern auch daran, dass diese kleinen Wesen den Milchzucker anders abbauen als wir Großen. Sie spalten den Milchzucker in Stoffe, die dann beruhigend wirken. Und diese gibt es in Pulverform in Kapseln verpackt.

Lassen Sie sich gerne von uns beraten!

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Einen guten Rutsch in ein glückliches neues Jahr wünscht Ihnen

Ihr Praxisteam der Kleintierpraxis Dr. Unkel-Mohrmann
 

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